Arbeiten gehen trotz Krankschreibung?

Ja - das ist möglich. Und zwar mit vollem Versicherungsschutz und ohne "Gesundschreibung".

Immer wieder erreichen uns Rückfragen, ob es möglich ist trotz Krankmeldung zur Arbeit zu gehen.

Und ebenfalls immer wieder halten sich hartnäckige Gerüchte, dass eine vorliegende Krankheit verbietet, die Arbeit wieder aufzunehmen. Wer es trotzdem tut, so der Tenor, habe keinen Versicherungsschutz.

Zu allererst ist es selbstverständlich notwendig, wieder fit zu sein und für sich selbst zu entscheiden: "Mir geht es wieder gut, ich kann und möchte zur Arbeit gehen". Und diesen Zeitpunkt gibt nicht der konsultierte Arzt vor, sondern es entscheidet viel mehr jeder Mensch selbst. Zum Glück leben wir in einem System, in dem wir uns nicht von einem anderen Menschen vorschreiben lassen müssen, ob es uns gut oder schlecht geht. Das ist Freiheit und das fühlt sich gut an. Das beinhaltet aber allerdings auch ein verantwortungsvolles Vorgehen mit den eigenen Themen - denn die Entscheidung kann mit diesem Bewusstsein nicht mehr auf einen anderen Menschen rationalisiert werden. 

Eine Krankschreibung ist stets nur ein Hinweis, eine Prognose des Arztes. 

Daher ist auch die rechtliche Lage so, dass jeder Arbeitnehmer für sich selbst entscheiden darf und soll, ob er trotz Krankschreibung wieder zur Arbeit geht. Selbstverständlich besteht in diesem Falle weiterhin Versicherungsschutz. Und auch die häufig angesprochene "Gesundmeldung" gibt es nicht.

An dieser Stelle verlinken wir auf advocard.de - dort können Sie alle relevanten Infos zu diesem Thema noch einmal nachlesen:

http://bit.ly/20eYVR2

Als unsere Mitarbeiter und Bewerber stehen Ihnen unsere Personalmanager darüber hinaus selbstverständlich jederzeit bei Rückfragen gerne zur Verfügung - kommen Sie gesund durch den Herbst!