Selbstsabotage

Häufig erkennen Menschen irgendwann im Laufe ihres Lebens auf privater Ebene, zum Beispiel im Rahmen von Beziehungen, dass sie häufig "daneben" liegen in Bezug auf ihre Partnerwahl: 

"Immer greife ich zu dem / der Falschen."

Muster wiederholen sich, teils sogar in regelmäßigen Zeitabständen. Darüber wird häufiger auch öffentlich kommuniziert und teils kommt dann irgendwann auch der Gedanke hoch, dass dies immer auch etwas mit der eigenen Person zu tun hat. 

Nun befinden sich die eigenen Limits von Mensch zu Mensch an unterschiedlichen Stellen - bei dem Einen liegen sie möglicherweise wie oben beschrieben im Bereich der Paarbeziehung oder der Beziehung zum Elternhaus oder in Bezug zu den eigenen Kindern, dem familiären Umfeld etc. -  doch und gerade auch im beruflichen Kontext gibt es wiederholende Muster, die, wenn sie nicht bearbeitet werden, zur eigenen Selbstsabotage beitragen - und ein erfülltes Leben verhindern.

Seien wir mal ganz ehrlich: Auch wenn der Beruf nicht "so wichtig" erscheint, ist es doch die eigene Person, die arbeiten geht - oder aber eben auch nicht - und die sich wohl fühlen sollte in ihrer Haut. 

Werden diese Selbstsabotage-Programme nun nicht unterbrochen, dann ist das "sich gut fühlen" immer nur auf einen begrenzten Zeitraum beschränkt - nämlich auf den Moment, in dem man "weg von" der alten Situation ist - egal, ob es als Flucht, Schlussstrich oder was auch immer bezeichnet wird.

Denn das Drama nimmt früher oder später wieder seinen gewohnten Lauf und das Erleben dreht sich im Kreis. Zwar in einem veränderten Umfeld - ein neuer Job, neue Aufgaben, neue Kollegen, aber immer wieder mit denselben Erfahrungen in abgewandelter Form! Das lädt natürlich dazu ein, sich selbst als Opfer der Umstände zu sehen, denn die erste Tendenz geht dahin, im Außen nach Gründen zu suchen: Von "Das war einfach nicht das richtige" - über "ich kam mit meinem Chef nicht klar" bis hin zu "ich hatte mich selbständig gemacht, aber das hat nicht geklappt" gibt es noch viele weitere Facetten und Gründe, die auf den ersten Blick genannt und auch geglaubt werden können, um von sich selbst und dem eigenen Anteil abzulenken.

Das fühlt sich schlecht an - weil gezwungen, abhängig und unfrei.  Der Wunsch nach Ruhe und Verdrängen mag verständlich sein, doch auch er führt in eine sich stets wiederholende Endlosschleife auf einer Ebene, die  Freude am Erleben in äußerst eingeschränkter Form bereithält.  

Was also tun, um diesen Teufelskreis, der meist als sehr ausweglos und belastend empfunden wird, zu durchbrechen?

Zunächst braucht es den Willen, die Bereitschaft und die Offenheit, ein Leben führen zu wollen, dass sich mehr nach "ich will" statt nach "ich muss" anfühlt. 

Begleitet durch einen erfahrenen Coach oder psychologischen Berater, der professionell im jeweiligen Thema (Beruf und Karriere oder Privat, Familie etc.) aufgestellt sein sollte, geht es nun darum, einen Schritt zurückzutreten, und die Muster der Vergangenheit zu erkennen.

Der nächste Schritt führt über das Erkennen hin zum Annehmen: Zu bemerken, dass immer wieder Trigger-Situationen erlebt werden, die solch ein stark negatives Gefühl verursachen, dass man am liebsten Fortrennen möchte (und dies häufig aus Verzweiflung möglicherweise in der Vergangenheit auch getan hat).

Zu erkennen, dass dieser starke emotionale Schmerz nichts mit dem Hier und Jetzt zu tun hat, sondern auf sehr alten, gewohnten und unreflektierten Verhaltensmustern und Glaubenssätzen aus der Kindheit basiert, lässt schließlich ein Beschäftigen mit dem Thema ohne Angst überhaupt erst zu. Diese Muster und Glaubenssätze waren möglicherweise sehr viel früher im eigenen Leben äußerst wichtig und hilfreich - verhindern aber inzwischen ein erfülltes und freudiges Erleben.

Sind diese Auslöser nun erst einmal erkannt und ins Bewusstsein gerufen, ist es möglich, Folgesituationen mit einer geschärften Wahrnehmung zu erleben und die Aufmerksamkeit anschließend in eine positive Richtung zu lenken. Die zuvor empfundene Ausweglosigkeit ebbt ab und in Bezug auf die Situation wird neue Stärke und vor allem Klarheit empfunden, die nicht nur von kurzer Dauer ist. 

Und was bedeutet das nun alles für den Job? Was ich glaube und ausstrahle, ziehe ich an.

Gehe ich, übertrieben gesagt, als kleines Entlein durch die Welt und glaube fest entschlossen daran, dass dies mein "Schicksal" ist, erlebe ich auch im Außen nur Situationen, die dazu passen.

Suche ich dahingegen mit Klarheit, Leichtigkeit und vor allem Freude und Eifer nach neuen Möglichkeiten, dann bin ich attraktiv für neue Herausforderungen und ziehe eben solche an. 

Oben beschriebene Muster erleben wir bei unserer Schwestergesellschaft Tetra Consult im Rahmen unserer Karriere-Coachings und Einzel-Outplacements in wiederholter Häufigkeit.

Darüber hinaus begegnen uns auch bei planex immer wieder Menschen, die diese beschriebenen Muster leben. 

Unser Anliegen ist es, dass möglichst viele Menschen, die uns bei planex und Tetra Consult begegnen, erkennen, dass sie selbst es sind, die einen klaren und freien Berufsweg einschlagen können, der mit Freude gefüllt ist. Mit Menschen dieser Haltung wollen wir arbeiten, sie stellen unser Klientel dar und machen uns selbst aus. Dafür stehen wir und dafür und daran arbeiten wir - Tag für Tag.

Sie interessieren sich für unser Angebot im Bereich des Karriere-Coachings und der Gestaltung des eigenen Berufswegs? 

Unsere Geschäftsführerin bei planex und Tetra Consult, Miriam Lundershausen, freut sich auf Ihren Kontakt unter geschaeftsleitung@jobstrategen.de und bespricht unser Angebot für Sie und mit Ihnen gerne in einem ersten anschließenden Telefonat.